3. April 2020

«Ärzte ohne Grenzen» machen Abtreibungspropaganda

Online-Kurs zur Abtreibungspille

«Zugang zu sicherer Abtreibung für alle, die ihn benötigen»: So übertitelt, wies MSF am 23. Januar 2020 lautstark auf das neue Angebot hin.

«Zugang zu sicherer Abtreibung für alle, die ihn benötigen»: So übertitelt, wies MSF am 23. Januar 2020 lautstark auf das neue Angebot hin.

Die «Ärzte ohne Grenzen» – französisch «Médecins Sans Frontières (MSF)» – sind bekannt als weltweit tätige medizinisch-humanitäre Organisation mit Hauptsitz in Genf. Weniger bekannt ist, dass sich die Vereinigung schon seit 2004 für «legale und sichere» Abtreibungen einsetzt – und sogar durch eigene Leute Abtreibungen vornehmen lässt.

Am 23. Januar 2020 nun lancierte MSF einen Online-Kurs in fünf Lektionen, der darin schult, wie man bis zur 22. (!) Schwangerschaftswoche eine chemische Abtreibung durchführen kann. MSF will mit dem Angebot verhindern, dass es zu «unsachgemässen» Abtreibungen kommt – und übersieht dabei gleich dreierlei:

  • Es ist weder eine humanitäre noch eine ärztliche Aufgabe, Abtreibungen durchzuführen. Viel besser wäre, sichere Geburten zu unterstützen und Frauen in Not Hilfe anzubieten.?
  • Die Anwendung der Abtreibungspille ist bei Weitem nicht so «sicher» für die Frau, wie das von MSF behauptet wird! Weltweit sind schon Dutzende von Frauen daran verblutet. ?
  • Und schliesslich bedeutet eine Abtreibung, egal nach welcher Methode, für das ungeborene Kind in aller Regel den Tod, und das ist alles andere als «human».

MSF hat durch die Förderung der Abtreibung einen wesentlichen Teil der Integrität als «humanitäre» Organisation verloren!