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Nachrichten22.03.2012

Neuer vorgeburtlicher Test – wozu gut?

Damoklesschwert für behinderte Kinder

«Werdende» Eltern am Meeresstrand (Symbolbild).

Glücklich die Eltern, die ihr Kind so annehmen können, wie es ist. (© Bild: Kai Chiang/PantherMedia)

Die medizinische Forschung bringt immer neue Möglichkeiten hervor. Doch nicht alles gereicht zum Segen. Bei dem neuen vorgeburtlichen Test liegt es auf der Hand, dass mit ihm noch mehr behinderten Kindern die Abtreibung droht.

Bisher konnte man das Down-Syndrom vorgeburtlich nur mit einer Punktion des Fruchtwassers oder der Plazenta diagnostizieren. Bei diesen sogenannt «invasiven» Methoden besteht ein beträchtliches Risiko für eine Fehlgeburt – etwa jedes 50. Kind überlebt die Untersuchung nicht.

Nun drängt weltweit ein neues, «nicht‑invasives » Testverfahren auf den Markt, bei dem bereits aus einer gewöhnlichen Blutprobe der Schwangeren eine Trisomie 21 mit nahezu 100 %iger Sicherheit ausgeschlossen oder bestätigt werden kann. Das Fehlgeburtsrisiko entfällt. Das neue Verfahren beruht darauf, dass sich im Blut einer schwangeren Frau Teile der Erbinformation des Ungeborenen befinden. Noch in diesem Frühjahr soll der neue Test auch in der Schweiz in den Verkauf kommen.

 

DER DRUCK STEIGT. Die Vermutung liegt nahe und ist nicht von der Hand zu weisen: dass bei einem derart einfach und «risikolos» zu handhabenden Test künftig auch (noch) mehr getestet wird. Zudem wird die Forschung das Verfahren ohne grosse Mühe auf weitere Erbkrankheiten ausdehnen können, so dass dann nebst der Trisomie 21 auch andere Gendefekte nachweisbar werden.

Der Druck auf die Eltern, ihr Kind vor der Geburt auf solche Behinderungen testen zu lassen, wird unweigerlich steigen. Dementsprechend werden sich auch immer mehr Schwangere – statt einfach «guter Hoffnung» zu sein – mit der erdrückenden Frage konfrontiert sehen: Was, wenn beim Kind tatsächlich eine Behinderung, eine Krankheit diagnostiziert wird?

 

TODESURTEIL. Die Frage zeigt die grundsätzliche Problematik von pränatalen Tests: Wozu sind solche Tests letztlich gut? Um die 90 % der Kinder mit der Diagnose Down-Syndrom sterben durch Abtreibung. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die meisten vorgeburtlichen Tests in erster Linie dazu dienen, behinderte Kinder zu eliminieren. Der neue Test wird dafür sorgen, dass an noch mehr Kindern das Todesurteil «Abtreibung» vollzogen wird.

Aus Sicht des Vereins Mamma kann man vorgeburtliche Tests nur dann gutheissen, wenn das Kind auf jeden Fall am Leben bleibt. Es dürfte bei allen Tests eigentlich nur darum gehen, Informationen darüber zu gewinnen, ob es bei der Geburt Komplikationen geben könnte oder ob noch vor oder unverzüglich nach der Geburt eine Behandlung erforderlich ist.

 

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