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Nachrichten
Politik22.11.2012

Sexualisierung durch Schule jetzt stoppen

Volksinitiative und Gerichtsprozess von nationaler Bedeutung

Kleine Kinder in der Schule.

Kindergärtler und Erst- und Zweitklässler dürfen in der Schule keinem Sexualkundeunterricht ausgesetzt werden – so die Forderung der «Schutzinitiative». (© Bild: TatyanaGl/Bigstock)

Basler Rathaus.

Rathaus in Basel: In Sachen Sexualkundeunterricht ist die Regierung schlecht beraten. (© Bild: Juri Weiss/www.bs.ch/bilder)

Vier Monate nach Lancierung der «Schutzinitiative» hat das Initiativkomitee eine erste, eher negative Zwischenbilanz gezogen. Und: Im Kanton Basel-Stadt laufen inzwischen 20 neue Gesuche um Dispensation vom Sexualunterricht sowie ein Prozess vor dem Kantonsgericht.

Am 19. Juni 2012 wurde die Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» lanciert. Bei der ersten Zwischenbilanz vier Monate danach – also Mitte Oktober – war es nicht zum Besten bestellt mit der Anzahl der gesammelten Unterschriften. «Wir liegen unter dem Durchschnitt, was bedeutet, dass die Volksinitiative nicht zustande kommt, wenn wir uns nicht noch mehr anstrengen», geben Ulrike Walker und Dr. iur. Sebastian Frehner, Co-Präsidenten des Initiativkomitees, zu bedenken.

 

MEHR EINSATZ NÖTIG. Das Initiativkomitee bittet deshalb alle Unterstützer der Initiative, ihre Anstrengungen für den Erfolg der Unterschriftensammlung zu verstärken. Die Co-Präsidenten wörtlich: «Wir dürfen nicht zulassen, dass man unsere Kinder unter dem Deckmantel ‹sexueller Rechte› und sogenannter ‹stufengerechter Sexualaufklärung› mit widerlichen pornografischen Bildern und Filmen seelisch verkrüppelt!» mamma.ch gibt das Anliegen vorbehaltlos an seine Leserinnen und Leser weiter. Bitte besorgen Sie sich Unterschriftenbögen (Download im Internet unter schutzinitiative.ch oder Bestellung beim Initiativbüro unter Tel. 061 702 01 00); unterschreiben Sie selbst (falls Sie noch nicht unterschrieben haben), sammeln Sie weitere Unterschriften im Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis und senden Sie die Bögen mit Unterschriften rasch ans Komitee zurück.

 

DIE BASLER DISPENSATIONSGESUCHE. In der Volksschule des Kantons Basel-Stadt ist Sexualerziehung seit einem Jahr bereits ab Kindergarten obligatorisch vorgesehen. Das Komitee der «Schutzinitiative» schrieb deshalb zu Beginn des neuen Schuljahres im August 2012 allen Eltern von Basel-Städter Kindergärtlern und Erst- und Zweitklässlern einen Brief. Darin machten sie die Eltern darauf aufmerksam, mit welch unhaltbaren Argumenten der Basler Regierungsrat am 3. Juli 2012 die voriges Jahr eingereichten Gesuche um Dispensation vom Sexualunterricht abgelehnt hatte. Beispielsweise tut der Regierungsrat in seiner Begründung so, als ob es nur auf der Ebene von «Übungen» und «Handlungen» zu Verletzungen der sexuellen Integrität des Kindes kommen könnte. Dabei gehört zum Grundrecht der persönlichen Freiheit sicher auch, dass sich das Kind gar nicht mit einer sexuellen Fragestellung auseinandersetzen und namentlich keine einschlägigen Bilder betrachten und Beschreibungen anhören muss.

Das Initiativkomitee rief die Eltern in dem Brief dazu auf, für ihr eigenes Kind ebenfalls ein Dispensationsgesuch einzureichen. Bisher folgten 20 Familien dieser Empfehlung. Somit laufen in Basel zurzeit total 22 Gesuche. Den ablehnenden Entscheid des Regierungsrats über die letztes Jahr eingereichten Gesuche haben die betroffenen Eltern inzwischen bereits ans Basler Appellationsgericht weitergezogen. Das letzte Wort ist also auch bei diesen Gesuchen noch nicht gesprochen. Allenfalls wird sogar der Gang vor Bundesgericht notwendig. Damit sind sehr hohe Kosten verbunden – doch im Hinblick auf einen möglichen positiven Prozessausgang und die grosse Bedeutung eines solchen für alle Kinder und Eltern in der Schweiz lohnen sich die Ausgaben bestimmt.

 

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