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Nachrichten23.05.2013

So mörderisch ist die Abtreibungsindustrie

Die wichtigsten Fakten zum Gerichtsfall Kermit Gosnell

Am 13. Mai 2013 hat ein Gericht in Philadelphia (Pennsylvania, USA) Kermit Gosnell schuldig gesprochen. In erster Linie wegen seiner illegalen Spätabtreibungsmethode.

Kermit Gosnell (72) betrieb mehr als 30 Jahre lang eine private Abtreibungsklinik in Philadelphia, welche die Ankläger im Gerichtsprozess als «Haus des Schreckens» bezeichneten. Gosnell führte illegale Spätabtreibungen durch (nach der in Pennsylvania gesetzlich noch erlaubten 24. Schwangerschaftswoche). Dabei soll er Hunderten Babys nach künstlich eingeleiteter Geburt mit einer Schere das Rückenmark durchgetrennt haben. Gosnell stellte unqualifiziertes Personal ein, darunter Teenager und zwei «Ärzte», die keine Zulassung hatten. Er selbst war auch nur Allgemeinmediziner und nicht Gynäkologe. Gosnell soll in den 30 Jahren ein Millionenvermögen angehäuft haben.

 

Grauenerregende Zustände. Die Ermittlungen gegen Gosnell begannen am 18. Februar 2010. Polizisten führten in der Praxis eine Razzia durch, weil sie den Arzt (zu Recht) verdächtigten, illegal Drogen verschrieben und gehandelt zu haben. Dabei stiessen sie auf grauenerregende Zustände: Uringeruch, Blutflecken auf Boden und Tüchern, und überall verstreut Teile von abgetriebenen Kindern.

In all den Jahren zuvor hatte es kaum einmal Inspektionen gegeben. Nach 1993 hatte das Gesundheitsministerium sogar ganz bewusst keine Abtreibungskliniken mehr inspiziert – aus politischen Gründen, auf Druck der Abtreibungsbefürworter.

Vier Tage nach der Razzia verlor Gosnell seine Zulassung als Arzt. Der Betrieb der Klinik wurde in den folgenden Wochen eingestellt. Unterdessen befassten sich die Juristen mit dem Fall. Am 14. Januar 2011 erschien der 281 Seiten dicke Bericht des Gerichts. Am 18. März 2013 schliesslich begann der eigentliche Strafprozess in Philadelphia.

 

Die Anklage. Gosnell war in mehr als 250 Einzeltatbeständen angeklagt. Die Hauptanklagepunkte waren ursprünglich folgende: sieben Morde an spätabgetriebenen Babys sowie fahrlässige Tötung einer Patientin durch bewusstes In-Kauf-Nehmen ihres Todes infolge Verabreichen einer Überdosis Narkose- und Schmerzmittel während einer Abtreibung. Dass nicht mehr Babymorde zur Anklage kamen, liegt daran, dass Gosnell viele Unterlagen vernichtet hat: Es mangelt an Beweismaterial.

Im Urteil vom 13. Mai 2013 befand das Gericht Gosnell dreier Babymorde und der fahrlässigen Tötung für schuldig. Er selbst hatte sich als nicht schuldig bekannt. Am 14. Mai wurde das Strafmass auf lebenslänglich ohne Bewährung festgesetzt. Gosnell verzichtet auf Berufung.

 

Kein Einzelfall. Vertreter von diversen Lebensrechtsorganisationen in den USA haben sich zu Wort gemeldet und klar gemacht, es sei «keine Ausnahme», sondern vielmehr «die Norm», dass bei sehr spät erfolgenden Abtreibungen Kinder lebend zur Welt kommen und danach ausserhalb des Mutterleibs getötet werden.

Ebenso seien die mangelhaften Zustände in der Praxis kein Einzelfall. Als Pennsylvania im Gefolge des Falls Gosnell endlich die Inspektionen von Abtreibungskliniken aufnahm, kamen auch in anderen Kliniken massive Mängel zum Vorschein. Zwei Kliniken schlossen sogleich. Ähnliche Mängel haben auch Inspektionen in anderen Bundesstaaten zutage gefördert.

 

Mörderische Industrie. Es ist die Abtreibungsindustrie selbst, die Fälle wie den von Gosnell hervorbringt. Das Töten von kleinen Babys ist das lukrative Geschäft dieser Industrie … Gosnell war Teil von ihr. Dass (noch) nicht mehr ähnliche Fälle publik geworden sind, liegt in den USA nicht zuletzt daran, dass die Abtreibungsindustrie wie kaum eine andere Industrie unreguliert und unkontrolliert geschäften kann.

 

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