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Politik23.09.2013

Jedes gerettete Kind ist die Unterstützung der Initiative mehr als wert

Private Finanzierung = weniger Abtreibungen

Frau und Baby in Herbstwald.

Lebensrettende Hürde: Viele Mütter werden im Nachhinein dafür dankbar sein, dass die private Finanzierung sie von der Abtreibung ihres Kindes abgehalten hat. (© Bild: 123RF)

Sogar Abtreibungsbefürworter räumen ein, dass es zu weniger Abtreibungen kommt, wenn diese nicht von der Allgemeinheit bezahlt werden. In der Schweiz dürften zukünftig pro Jahr rund 1'000 Kinder vor der Abtreibung bewahrt bleiben, wenn die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» vom Stimmvolk angenommen wird.

Die Zahl der 1'000 Kinder ist nicht aus der Luft gegriffen. Dutzende Studien belegen einen Zusammenhang zwischen der Art der Abtreibungsfinanzierung – privat oder öffentlich – und der Anzahl Abtreibungen. Das New Yorker Guttmacher Institute, eine nichtstaatliche Organisation mit klar abtreibungsbefürwortendem (!) Hintergrund, hat im Jahr 2009 38 einschlägige Studien kritisch überprüft und zusammengefasst («Meta-Analyse»). Diese Studien untersuchten das Abtreibungsverhalten von Frauen aus den finanzschwächeren Gesellschaftsschichten in den USA, von Frauen, die Anspruch auf Unterstützung durch «Medicaid», das steuerfinanzierte Subventionsprogramm des US-Gesundheitswesens, haben.

Seit 1977 wurde die Abtreibung in vielen US-Bundesstaaten aus den «Medicaid»-Leistungen gestrichen und musste fortan privat finanziert werden. «Medicaid» übernimmt die Kosten meistens nur noch im Falle einer Lebensgefahr der schwangeren Frau, einer Vergewaltigung oder eines Inzests. Nun, die Meta-Anlayse des Guttmacher Institutes kommt zum Schluss, dass ungefähr ein Viertel der Frauen, die «Medicaid»-versichert sind, von einer Abtreibung absehen, wenn «Medicaid» nicht dafür aufkommt!

 

Mehr Verantwortungsbewusstsein. Die Verhältnisse der USA lassen sich nicht 1:1 auf die Schweiz übertragen. Beim voraussichtlichen Rückgang der Abtreibungen in der Schweiz wird das Abtreibungsverhalten der hier wohnhaften Ausländerinnen besonders ins Gewicht fallen. Innerhalb der gebärfähigen Wohnbevölkerung im Land machen diese Frauen anteilmässig aktuell 29 % aus – sie lassen aber annähernd 50 % der rund 11'000 Abtreibungen vornehmen. Würde die ausländische Wohnbevölkerung nicht häufiger abtreiben als die schweizerische, dann gäbe es pro Jahr rund 3'000 Abtreibungen weniger als derzeit der Fall. In der Schweiz wohnhafte Ausländerinnen im gebärfähigen Alter sind häufiger von Armut betroffen als Schweizerinnen im gleichen Alter. Die krankenkassenfinanzierte Abtreibung wirkt in solchen Fällen umso mehr wie ein kostenloses Verhütungsmittel.

Rechnet man nun für die rund 10 % unter der Armutsgrenze lebenden Ausländerinnen und auch für die rund 5 % unter der Armutsgrenze lebenden Schweizerinnen mit dem «Viertel» aus der Guttmacher-Analyse, so gibt es hier 550 Abtreibungen weniger pro Jahr. Eine gewisse Abnahme der Anzahl Abtreibungen ist zudem auch bei den rund 90 % der Ausländerinnen und rund 95 % der Schweizerinnen zu erwarten, die nicht unter der Armutsgrenze leben. Die Abnahme kommt zustande, weil zum einen ganz direkt weniger Abtreibungen vorgenommen werden, wenn sie selbst finanziert werden müssen, und weil dies gleichzeitig zu mehr Verantwortungsbewusstsein im Sexualverhalten führt. Die Zahl ungewollter Schwangerschaften nimmt ab und in der Folge auch die Zahl der Abtreibungen. Mit einem Prozentsatz von 5 % gerechnet, ergibt sich bei den nicht unter der Armutsgrenze lebenden Schweizerinnen und Ausländerinnen eine Reduktion von rund 450 Abtreibungen pro Jahr. Die erwartete Gesamtreduktion – über die ganze Wohnbevölkerung in der Schweiz gesehen – beläuft sich damit auf rund 1'000 Abtreibungen: Die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» rettet also pro Jahr rund 1'000 Kinder vor der Abtreibung!

 

«Zweiklassenmedizin»? Es gibt Kreise, die davon sprechen, die Initiative «untergrabe» das Solidaritätsprinzip der obligatorischen Krankenversicherung und schaffe eine «Zweiklassenmedizin». Doch dieses Argument kann aus ethischer Sicht niemals stichhaltig sein. Eine Abtreibung ist ja gar keine «Medizin». Für das Kind ist die Abtreibung sowieso ein Tötungsmittel, aber auch der Frau bringt sie zumindest längerfristig keine «Heilung», wenn man an die häufig auftretenden Leiden von Frauen nach einer Abtreibung denkt.

«Solidarität» kann nicht heissen, dass die Gesellschaft die Kosten für die Tötung ungeborener Kinder übernimmt! Niemand soll verpflichtet sein, die Tötung ungeborener Kinder mitzufinanzieren. An dieser Gewissensfrage hat das Solidaritätsprinzip der obligatorischen Krankenversicherung seine Grenzen. Viele Mütter werden im Nachhinein dafür dankbar sein, dass die private Finanzierung sie von der Abtreibung ihres Kindes abgehalten hat. Jedes gerettete Kind ist die Unterstützung der Initiative mehr als wert!

 

Keine illegalen Abtreibungen

Schreckgespenst. Die Meta-Analyse des Guttmacher Institutes (siehe Haupttext) hält als weiteres Ergebnis fest, es gebe kaum Anhaltspunkte dafür, dass das Fehlen der öffentlichen Abtreibungsfinanzierung durch «Medicaid» zu illegalen Abtreibungen geführt hätte. Dem Schreckgespenst von der Rückkehr zu «Pfuscherabtreibungen», das die Gegner der eidgenössischen Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» heraufbeschwören, ist somit aus eigenen abtreibungsbefürwortenden Reihen der Garaus gemacht.

 

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Bernarda Brunovic (aus Dietikon ZH, geboren 1993) erreichte 2018 das Halbfinale der deutschen Gesangs-Fernseh-Talentshow «Voice of Germany». Mit dem Lied «Welcome On Earth» («Willkommen auf Erden») des deutschen Kaplans Thomas de Beyer richtet Bernarda im Corona-Jahr 2020 eine kraftvolle, mitreissende Botschaft an alle ungeborenen Kinder – und an alle, die sich für deren Schutz einsetzen ... Dieser Song hat das Prädikat «Hymne für die Ungeborenen» verdient! – Sprache: Englisch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick hier

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Ein Genie um ein Haar abgetrieben

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«Mami, ich will erzählen, was Abtreibung wirklich ist»

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«Dein Fleisch und Blut»

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