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Nachrichten21.03.2014

Belgien: Abtreibung und Euthanasie verbinden sich

Der belgische König Philippe.

Der belgische König Philippe hat das Gesetz zur Ausweitung der aktiven Sterbehilfe auf Minderjährige trotz einer Petition von über 200'000 Personen aus ganz Europa unterzeichnet. (© Bild: flickr.com/photos/worldeconomicforum/4594599073 via commons.wikimedia.org)

Am 13. Februar 2014 hat das belgische Parlament mit 86 zu 44 Stimmen beschlossen, aktive Sterbehilfe für Kinder zuzulassen. Die in westlichen Ländern verbreitete lebensfeindliche Haltung gegenüber den ungeborenen Kindern überträgt sich nun auf die geborenen.

Belgien ist das erste Land, das keine Altersgrenze für aktive Sterbehilfe mehr vorschreibt. In anderen Ländern ist diese Entscheidung auf verbreiteten Widerspruch gestossen. Kritiker befürchten einen Dammbruch für den Schutz des Lebens auch in anderen Staaten. Der deutsche Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zeigte sich «erschüttert» über die Entscheidung in Belgien: «Manche junge Menschen geniessen das Motorradfahren und sind der Überzeugung, dass sie lieber gar nicht leben würden als im Rollstuhl.» Diese Haltung dürfe sich nicht ausbreiten, äusserte sich der engagierte Protestant.

Der Mannheimer Medizinethiker Prof. Axel W. Bauer sieht die Gefahr, dass aus dem Brüsseler Beschluss eine verfehlte Liberalisierung weiterer Strafgesetze folgen könnte. Auf Schwerkranke und ihre Angehörigen, die das Recht auf aktive Sterbehilfe nicht in Anspruch nehmen wollen, könnte enormer gesellschaftlicher Druck zukommen. «Das Geschenk unseres Leben schliesst nicht das Recht ein, getötet zu werden», so Bauer.

Kardinal Elio Sgreccia erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass zwei Wissenschaftler im letzten Jahr die nachgeburtliche Abtreibung vorgeschlagen haben. Die Gründe, die heute dazu dienen, die Abtreibung zu rechtfertigen, würden so auch auf schon geborene kranke und missgebildete Kinder angewandt. Sgreccia: «Man macht sich daran, im Kindesalter die Abtreibung und die Euthanasie miteinander zu verbinden.»

Der belgische König Philippe hätte das Gesetz noch stoppen können, hätte er dessen Unterzeichnung verweigert. In einer europaweiten Online-Petition hatten ihn über 200'000 Personen ersucht, das Gesetz zur Ausweitung der Euthanasie auf Minderjährige nicht zu unterschreiben. Es nützte nichts, Philippe unterschrieb doch.

 

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