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Nachrichten
Politik21.03.2014

Schüler empört über Sexualpädagogin

Schulklasse klärt über «Prävention» auf

Sekundarschule Binningen.

Sekundarschule Binningen (BL): Was neulich von ihrem Sexualunterricht bekannt geworden ist, schockiert die Öffentlichkeit.

Sexualunterricht an der Schule ist umstritten. Umso wichtiger ist darum, wie er begründet wird. Behörden verweisen auf Prävention. Doch wird damit das verbreitete Misstrauen bei Eltern nicht überwunden. Sie befürchten, dass die Kinder auch mit Unerwünschtem konfrontiert werden. Solche Bedenken sind durch den veröffentlichten Bericht einer Klasse in Binningen (BL) bestätigt worden. Die Schüler beschreiben den von einer Frau D., Aids-Hilfe beider Basel, gehaltenen Unterricht («Der Besuch der Sextante D.», Basler Zeitung [BaZ], 13.2.2014). Politiker und Eltern sind schockiert.

Grenzüberschreitungen im Präventionsunterricht. Gemäss dem Bericht schilderte Frau D. detailliert Sexualpraktiken und sprach von ihren eigenen Vorlieben bezüglich männlichen Genitalien. Die Schüler wurden aufgefordert, über Dinge zu reden, die auszusprechen sie sich schämten. Was solches mit Prävention zu tun hat, bleibt unerfindlich.

Die Reaktionen fallen drastisch aus. Landrat Jürg Wiedemann (Grüne): «Das erachte ich als brutal.» (BaZ, 14.2.14) Ulrike Walker, Mitinitiantin der Initiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» sieht die «emotionale Integrität der Kinder verletzt.» (20 Minuten, 14.2.2014) Und CVP-Parteipräsidentin Baselland Sabrina Corvini-Mohn: «Jegliche Art von Respekt vor dem Persönlichkeitsrecht der Kinder fehlt.» (BaZ, 18.2.14)

Die Entgegnung von Daniel Stolz, Geschäftsführer der Aids-Hilfe beider Basel, man könne die Prävention von HIV nicht von anderen Fragen zur Sexualität trennen (20 Minuten, 14.2.2014), wirkt hilflos.

Die CVP/EVP-Fraktion will durch eine Interpellation im Baselbieter Landrat erfahren, ob ein solcher Unterricht Standard an allen Sekundarschulen im Kanton sei. Der heftigen Reaktionen wegen hat Bildungsdirektor Urs Wüthrich die Angelegenheit zur Chefsache erklärt und eine Untersuchung angeordnet (BaZ, 19.2.2014).

 

Problematischer Unterricht durch Externe. Der Bericht löste bei der Schulleitung Erstaunen aus. Sie war offenbar nicht genug vorinformiert. Der Klassenlehrer war ebenfalls nicht anwesend. Wird aber Sexualkunde an Externe delegiert, können Schulleitungen und Lehrerschaft versucht sein, auch die Verantwortung dafür abzudelegieren. Immer mehr Fachexperten kommen hingegen zum Schluss, dass es besser ist, diesen Unterricht nicht durch externe Personen erteilen zu lassen. Diese kennen die Klassen nicht. Dabei ist es aber wichtig, dass gerade bei diesem heiklen Thema die Lehrkräfte die Schüler gut kennen.

 

Leidiges Obligatorium. Obligatorische Sexualkunde hinter verschlossenen Türen schürt Bedenken. Schulverantwortliche im Nachbarkanton Basel-Stadt bemühen sich zwar, diesen entgegenzuwirken. «Der Lehrer informiert vor dem Sexualunterricht die Eltern», sagt Pierre Felder, Leiter Volksschulen im Stadtkanton. «Diese Gespräche genügen meistens, um Vorbehalte abzubauen». (az Fricktal, 18.2.2014). Doch trifft der Klassenbericht zu, ist klar: Die Informationen, mit denen Lehrer die Eltern bedienen, sind mitunter mangelhaft.

In einer Online-Umfrage der BaZ vom 15.2.14 wurde die Frage «Sollen Kinder über Sex sprechen müssen?» 1024-mal (96%) mit Nein und nur 48-mal (4%) mit Ja beantwortet.

 

Fazit. Die Binninger Vorgänge nähren den Verdacht, dass hinter der Prävention weltanschaulich geprägte Ansichten von Sexualität (68er-Ideologie, Gender-Mainstreaming) vermittelt werden. «Im Bildungswesen gibt es die Tendenz, den Kindern über Lehrgänge und Trainingsmodule etwas indoktrinieren zu wollen», stellt auch der Kinderpsychologe Allan Guggenbühl fest (BaZ, 14.2.2014). Es ist Zeit, dass die Eltern endlich ernst genommen werden. Und dazu gehört die Abschaffung des bevormundenden Obligatoriums.

 

Schweiz: Volk wird über Sexualunterricht abstimmen

 Mit Datum vom 30. Januar 2014 hat die Schweizerische Bundeskanzlei bekannt gemacht, dass die Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Sexualisierung in Kindergarten und Primarschule» mit 110'040 gültigen Unterschriften zustande gekommen ist.

Die Initiative will ausser einem Präventionsunterricht gegen Kindsmissbrauch keinen Sexualkundeunterricht für Kinder unter 9 Jahren. Mit dem Einverständnis der Eltern können Klassenlehrpersonen Kindern über 9 Jahren freiwilligen Sexualkundeunterricht erteilen. Im obligatorischen Biologieunterricht können Biologielehrpersonen mit Kindern ab dem Alter von 12 Jahren die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung behandeln. Damit bleibt die Aufklärung der Kinder Sache der Eltern. Das Recht der Kinder auf ein altersgerechtes Grundwissen über die menschliche Fortpflanzung und Entwicklung sowie der Schutz vor sexuellem Missbrauch bleiben gewahrt.

 

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