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Nachrichten19.11.2015

Für dieses Baby haben die Eltern gekämpft

Was uns die Geschichte von Kaci-Rose lehrt

Kaci-Rose.

Kaci-Rose.

In der 23. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen: Kaci-Rose, wenige Tage nach der Geburt (oben) und im Alter von 8 Monaten (unten).

Kaci-Rose.

Kaci-Rose mit ihren Eltern Marc (27) und Sadie (20): «Es geht ihr wirklich erstaunlich gut».

Kaci-Rose.

Erholungsschläfchen! ... Die Sauerstoff-Nasensonde hilft vorläufig noch beim Atmen. (© Bilder: SWNS.com/Bulls)

_Nur 1 Tag noch früher geboren und man hätte sie nicht gerettet_ Marc und Sadie können heute ihr Töchterchen geniessen: Kaci-Rose lebt und es geht ihr recht gut – sie trotzte den schlechten Prognosen der Ärzte. Ihr Fall zeigt: Es ist willkürlich, bei Frühgeburten eine zeitliche Grenze von 23 oder 24 Schwangerschaftswochen zu ziehen und vor deren Erreichen generell vom Einsatz von Intensivmedizin abzusehen.

Bis und mit der 22. Schwangerschaftswoche und 6 Tagen gelten Frühgeburten in England meist nach wie vor als hoffnungslos und werden deshalb als Fehlgeburten betrachtet und behandelt: Man versucht erst gar nicht, die Babys zu retten.

Das grosse Glück – bei allem Schreck – für Sadie Cratchley (20) war also, dass die Wehen nicht vor der 23. Schwangerschaftswoche einsetzten. Die Ärzte ihres Spitals in der Grafschaft Somerset im Südwesten Englands warnten zwar, das Baby habe nur gerade 1 % Chance, die Geburt zu überleben, und empfahlen, es «gehen» zu lassen – doch nun durften die Eltern ein Wort mitreden. Und für Sadie und ihren Mann Marc (27) war es eigentlich keine Frage: Es sollte alles unternommen werden, um ihr Töchterchen zu retten!

 

Viele Hürden genommen. Mit 99-prozentiger Sicherheit hätte sie sterben sollen, doch Kaci-Rose kam an jenem 9. Januar 2015 lebend zur Welt. 4 Monate zu früh! Gerade einmal 575 g wog das Geschöpfchen, von Kopf bis Fuss 27,5 cm klein, nicht viel grösser als die Hand der Mutter. Kurz nach der Geburt wurde das Mädchen nach Bristol in die nächstgelegene Klinik mit Neugeborenen-Intensivstation verlegt. Nun stieg die Überlebenschance auf 25 %.

Die folgende Zeit war ein Auf und Ab, für Kaci-Rose wie auch für die Eltern. Das Leben derart extremer Frühchen steht für längere Zeit auf Messers Schneide, die medizinischen Herausforderungen sind gross. Die Kleinen sind zunächst noch nicht fähig, selbst zu atmen, ihre Körpertemperatur zu regulieren, Nahrung aufzunehmen. Auch die normale Entwicklung der Augen und der Ohren ist gefährdet. «Wir sind während der Zeit in der Intensivstation auf viele Hürden gestossen, aber wir haben jede genommen», sagte Mutter Sadie im Rückblick gegenüber einer lokalen Internet-Plattform.

 

Beweis, dass es gutgehen kann. Im Mai 2015, einen Tag vor ihrem ursprünglichen Geburtstermin konnte Kaci-Rose die Intensivstation verlassen und kam zurück ins Regionalspital. Am 1. Juli 2015 schliesslich durfte sie nach Hause – bei einem Gewicht von 2 kg 750 g. Anfang September wog sie bereits 3 kg 600 g und «macht alles, was sie sollte», wie die Eltern berichteten. Nur ihrer Atmung muss noch ein wenig mit Sauerstoff nachgeholfen werden. «Es ist immer noch zu früh (um komplette Entwarnung zu geben), aber es geht ihr wirklich erstaunlich gut.»

An alle Eltern in ähnlich dramatischen Frühgeburts-Situationen gerichtet, sagte Sadie in einem Interview mit der britischen Tageszeitung Daily Mail: «Wie schrecklich die Situation auch ist, du musst für dein Baby kämpfen und dafür sorgen, dass es eine Chance bekommt. Kaci-Rose beweist, dass es gutgehen kann.» – Es bleibt, an die traurige Tatsache zu erinnern, dass in England bis zur 24. Schwangerschaftswoche legal abgetrieben werden kann. Vonseiten englischer Lebensschützer sind seit Längerem politische Bestrebungen im Gange, diesen Termin auf 20 Wochen zu senken.

 

Kaci-Rose und die Schweiz

 

Hilfe erst ab der 24. Woche? In den meisten Schweizer Spitälern wäre Kaci-Rose mit Sicherheit nicht gerettet worden. Die Behandlungsempfehlungen in der Schweiz setzen die Grenze zum Einsatz der Intensivmedizin noch eine Woche später an als in England. Der Verein Mamma hat letztes Jahr bei den Herausgebern dieser Empfehlungen angemahnt, dass sie dringend überarbeitet werden sollten. Eine verbindliche Antwort ist immer noch ausstehend.

 

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