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Nachrichten21.11.2019

Horror: Abtreiber hortete die Leichen von 2411 ungeborenen Kindern

Alle einzeln konserviert, in Plastik verpackt und angeschrieben

Vor Dr. Klopfers Anwesen.

Die Ermittler an der Arbeit vor Dr. Klopfers Anwesen. (© Bild: Twitter)

US-Vizepräsident Mike Pence twitterte am 16. September 2019: «Die grauenhafte Entdeckung (…) am Wohnort des Abtreibers Dr. Klopfer (…) ist schrecklich und sollte das Gewissen jedes Amerikaners erschüttern.» Und: «Seine Taten müssen gründlich und umfassend untersucht werden. Die sterblichen Überreste der Ungeborenen sind mit Würde und Respekt zu behandeln.» – Den Stand der Berichterstattung rund zwei Monate nach dem grausigen Fund fasst mamma.ch hier zusammen.

Im Grossraum von Chicago ereignete sich alles. Der Abtreibungsarzt Dr. Ulrich Klopfer starb am 3. September 2019 im Alter von 79 Jahren. Wie es Angehörige zu tun pflegen, durchsuchten seine Gattin und deren Schwester danach seine Hinterlassenschaften. Der Verstorbene gehörte zum Typ chaotischer Sammler («Messie»). Alle Räume im Wohnhaus (ausser dem Zimmer der Gattin) waren angefüllt mit Zeitungen und Gerümpel. Auch die Garage hatte Dr. Klopfer so mit Kartonschachteln vollgepackt, dass gar kein Auto darin Platz hatte. Alle gingen davon aus, dass es sich bei all dem nur um Ramsch handelte. Die Gattin hatte die Garage in den letzten 25 Jahren nicht mehr betreten. Doch jetzt: der grosse Schock!

 

KEIN HINWEIS AUF DAS WARUM. Die Angehörigen stossen in den Schachteln in der Garage auf Leichen von ungeborenen Kindern – einzeln in Plastik eingeschweisst. Über einen Anwalt gelangen sie am 12. September an die Ermittlungsbehörden. Die Polizei stellt in 71 Kartonschachteln insgesamt 2246 Leichname sicher. Aufgrund der minutiösen Beschriftung wird klar, dass Dr. Klopfer die Babys bei Abtreibungen in den Jahren 2000 bis 2002 getötet haben musste. In den drei Praxen, in denen der Abtreibungsarzt gewirkt hatte, finden die Ermittler keine weiteren Leichen – hingegen dann am 9. Oktober nochmals 165 in einem ausgedienten Auto, das Dr. Klopfer gehörte. Total also eine Sammlung von 2411 toten Babys!

Nirgendwo und, wie es bisher aussieht, auch gegenüber niemandem hatte der Abtreiber einen Hinweis hinterlassen, warum er diese Babyleichen hortete. So kann man sich darüber nur in Spekulationen verlieren.

 

LIZENZ ENTZOGEN. Tatsache ist: Dr. Klopfer galt als einer der «eifrigsten» Abtreibungsärzte im ganzen Mittleren Westen der USA. Er war 43 Jahre im Geschäft, hatte wenige Monate nach der Legalisierung der Abtreibung durch das Oberste Gericht (Fall «Roe vs. Wade») begonnen. Vermutlich gehen mehr als 50 000 Abtreibungen auf sein Konto. Entsprechend stand er auch im Fokus von Lebensschützern, die vor seinen Arztpraxen beteten und friedlich protestierten. Mehr als einmal unterliess er offenbar die Meldung an die Behörden, als er bei minderjährigen Mädchen Abtreibungen vornahm, die vergewaltigt worden waren. Am 22. November 2016 wurde ihm die Praxislizenz auf unbestimmte Zeit entzogen.

 

UMGANG MIT ABGETRIEBENEN KINDERN. Zufällig just an dem Tag, an dem Dr. Klopfer starb, trat im Bundesstaat Indiana (wo der Arzt seine drei Praxen betrieb) ein Gesetz in Kraft, das eine menschenwürdige Erd- oder Feuerbestattung von abgetriebenen Kindern verlangt. Abtreibungsbefürworter hatten das Gesetz bis vor das Oberste Gericht angefochten. Ein ähnliches Gesetz wurde jetzt am 26. September 2019 im Nachgang zum Fall Klopfer auch auf Bundesebene im US-Senat eingereicht.

Vorher gab es auch in Indiana keine Regelung, wie mit den sterblichen Überresten abgetriebener Kinder umzugehen ist. Die Kliniken liessen sie normalerweise mit den medizinischen Abfällen verbrennen – eine Praxis, die in den meisten anderen US-Staaten und zum Beispiel auch in der Schweiz nach wie vor gängig ist.

 

WAHNSINN DER ABTREIBUNG. Man kann sich fragen, was denn schlimmer ist: die abgetriebenen Babys in der Garage zu stapeln oder sie in den Klinik-Müll zu werfen. Der grausige Fund nach Dr. Klopfers Tod offenbart letztlich nur den ganzen Wahnsinn der Abtreibung! Oder wie es Mike Pence in seinem Tweet vom 16. September auch noch sagte: «Die Verteidiger der Abtreiber sollten sich schämen. Wir werden immer für die Ungeborenen einstehen.»

 

Eine würdige Bestattung

 

GEDENKGOTTESDIENST. Nicht zuletzt Lebensschutzorganisationen drängten darauf, dass den 2411 aufgefunden abgetriebenen Kindern noch eine würdige Bestattung gewährt wird. Eine röm.-kath. Diözese hat inzwischen ihre Friedhöfe für die Beisetzung angeboten. Am vergangenen 2. November 2019 wurde ein Gedenkgottesdienst abgehalten.

 

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