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Nachrichten20.02.2020

Irreführende Studie: Kein psychisches Leid nach Abtreibung??

Methodische Mängel sorgen für «verzerrte» Ergebnisse!

PAS.

Gefühle wie Trauer oder Schuld nach der Abtreibung: die Studie würde sie gerne zu einem Märchen erklären. (© Bild: Leon Biss / Unsplash)

Am 12. Januar 2020 präsentierte eine Forschergruppe der Universität von Kalifornien die Ergebnisse einer neuen Analyse im Rahmen ihrer Langzeitstudie über Abtreibungsfolgen. Ihr zufolge bedauern es nur sehr wenige Frauen, abgetrieben zu haben. Die Studie hat freilich massive Schwächen und kann deshalb nicht als repräsentativ gelten.

Nur schon wenn man liest, von wem die Studie durchgeführt wurde und was für Stiftungen sie mitfinanziert haben, wird einem klar, dass es da ein Problem mit der Unvoreingenommenheit geben dürfte. Die Studienautorinnen sind dem sogenannten «Sonderforschungsbereich ‹Zur Förderung neuer Standards in der reproduktiven Gesundheit›» der Universität von Kalifornien angegliedert. Diese Gruppe zählt unbestreitbar zur Abtreibungslobby in den USA. Finanzielle Unterstützung haben diverse Stiftungen geleistet, von denen bekannt ist, dass sie ebenfalls eine Pro-Abtreibungs-Agenda verfolgen. Vor diesem ideologischen Hintergrund sind Vorbehalte gegen die Ergebnisse der Studie offensichtlich angebracht!

Daneben haben Experten auch gravierende methodische Mängel festgestellt. Diese bestätigen die Vorbehalte. Konkret war das Zustandekommen der untersuchten Gruppe von Frauen zu wenig vom Zufall bestimmt. Realitätsferne Ergebnisse sind in solchen Fällen vorprogrammiert. Die Studie analysiert die Aussagen von Frauen, die abgetrieben haben und danach insgesamt elf Mal telefonisch befragt wurden: eine Woche nach der Abtreibung und dann während fünf Jahren jedes halbe Jahr einmal. Für jedes Interview erhielten die Frauen als Entschädigung 50 US-Dollar in Form von Gutscheinen.

 

LEIDENDE FRAUEN MEHRHEITLICH UNTER JENEN, DIE NICHT TEILNAHMEN. In 30 Abtreibungskliniken in den USA wurden insgesamt 3045 Frauen für eine Teilnahme an der Studie angefragt (vgl. Grafik unten: 100 %). Aber nur 1132 davon stimmten einer Teilnahme zu, und wieder etliche davon sind bereits vor der ersten Befragung ausgeschieden. Die Studie wurde somit noch mit 956 der ursprünglich angefragten Frauen gestartet. Bis zum Ende der fünf Jahre verblieben sogar nur noch 667. Zusammengefasst nahmen also fast vier von fünf (78,1 %) der angefragten Frauen nicht an der Studie teil oder zogen sich zurück. Für die am 12. Januar präsentieren Ergebnisse wurden nur die Aussagen der bis zum Ende verbliebenen Frauen analysiert!

    

  

Nun ist es aber sehr wahrscheinlich, dass die Frauen, die für eine Teilnahme an der Studie zugesagt haben, überzeugter waren von ihrer Entscheidung zur Abtreibung als die Frauen, die nicht zugesagt haben. Dies «verzerrt» die Ergebnisse der Untersuchung, macht sie also einseitig und irreführend. Dasselbe Phänomen gilt für jenen Anteil von Frauen, die anfänglich zusagten, dann aber nicht mehr kontaktiert werden konnten oder sich im Laufe der fünf Jahre zurückzogen. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Frauen, die aus der Untersuchung ausgeschieden sind, mehr psychisches Leid nach der Abtreibung erfahren haben als jene Frauen, welche bis zum Ende verblieben.

 

DAS LEIDEN IST WISSENSCHAFTLICH BELEGT! An Stichhaltigkeit bleibt für die Studie der Abtreibungsbefürworter damit so gut wie nichts mehr übrig. Da können die Autorinnen schon sagen, sie seien «auf keine Indizien dafür gestossen, dass in den 5 Jahren nach einer Abtreibung negative Gefühle darüber entstehen»; oder «ein hoher Anteil (95 %) der Frauen» habe die Abtreibung «über alle 5 Jahre hinweg als die richtige Entscheidung empfunden»: Wenn es der untersuchten Gruppe an Repräsentativität fehlt, ist das Ergebnis fern der Realität … und die Studie sozusagen gut für den Schredder! Leider berichteten die meisten Medien in den USA – und auch in Europa – über die «Ergebnisse» der Studie, nicht aber über die hier geschilderten gravierenden methodischen Mängel!

Es gibt bereits etliche Studien aus verschiedenen Teilen der Welt, die das psychische Leiden nach einer Abtreibung wissenschaftlich belegen. Zwischen Depressionen, Angstzuständen, Suizidgefährdung, Suchtverhalten etc. und einer vorgeburtlichen Kindstötung besteht ein enger Zusammenhang. Freilich dauert es manchmal Jahre – oder sogar Jahrzehnte – bis der Abtreibungstod ihres Babys als traumatische Belastung im Leben einer Frau wahrgenommen wird. Frauen haben ein Recht darauf, dass sie auf diese Risiken für ihre eigene Gesundheit hingewiesen werden!

 

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«Mami, ich will erzählen, was Abtreibung wirklich ist»

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«Dein Fleisch und Blut»

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