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Nachrichten23.04.2020

«Betten freihalten!» … gilt aber nicht bei Abtreibungen

Corona-Notverordnung enthält zu viel Interpretationsspielraum

Spital Sion.

Momentaufnahme aus der Pandemie in der Schweiz: Intensivstation des Spitals Sion, Kanton Wallis, 1. April 2020. (© Bild: Jean-Christophe Bott / Keystone)

Die «Möglichkeit», ein Baby abtreiben zu lassen, wird hierzulande auch in Pandemie-Zeiten aufrechterhalten. Obwohl es sich um einen Wahleingriff und nicht um einen Notfall handelt! Damit verbundene Risiken nimmt man offenbar bewusst in Kauf. Ein Abtreibungsstopp wäre konsequent!

Wenn eine schwangere Frau ihr Kind abtreibt oder abtreiben lässt, sind Komplikationen für sie selbst nicht auszuschliessen. Das können durchaus auch akutmedizinisch relevante Komplikationen sein. Bei der chemischen Abtreibung mit der Pille «RU-486» fallen zum Beispiel manchmal die Blutungen so heftig aus, dass die Frau hospitalisiert werden muss. Und bei der chirurgischen Abtreibung kann es ebenfalls zu gravierenden Blutungen, Verletzungen der Gebärmutter und Infektionen kommen.

Die Abtreibungen binden also nicht nur Kräfte beim Arzt- und Pflegepersonal, sondern bergen auch das Risiko, dass Spital- oder sogar Intensivbetten benötigt werden. Während einer Epidemie gehen das Personal und die abtreibende Frau zudem das Risiko einer eigenen Ansteckung und damit der weiteren Verbreitung ein. Mehr als 10 000 Abtreibungen pro Jahr gibt es in der Schweiz. Somit werden die genannten Risiken pro Arbeitstag rund 40 Mal bewusst in Kauf genommen (abgesehen davon, dass es immer auch 40 tote Babys zu viel sind!). Das ist zumindest in hohem Masse fahrlässig.

 

BEWUSST SCHWAMMIGE REGELUNG. Der Bundesrat führt in der Notverordnung vom 20. März 2020 die «Pflichten der Gesundheitseinrichtungen» während der Corona-Pandemie auf. Tatsächlich liegt der Verdacht nahe, dass er Abtreibungen gezielt weiterhin ermöglichen wollte. So verbietet es die Verordnung zwar, «nicht dringend angezeigte medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Therapien (Eingriffe) durchzuführen». Sie präzisiert dann aber: Als «nicht dringend angezeigt» gelten namentlich Eingriffe, die «zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können, ohne dass bei der betroffenen Person Nachteile zu erwarten sind, die über geringe physische und psychische Beschwerden und Beeinträchtigungen hinausgehen (…)».

Diese Umschreibung ist schwammig. Sie enthält (zu) viel Interpretationsspielraum, den die Anbieter von Abtreibungen schamlos zu ihren Gunsten ausnutzen können!

 

KEIN LEBENSRETTENDER EINGRIFF! Abtreibungsbefürworter auf der ganzen Welt stellen sich während der Corona-Pandemie plötzlich auf den Standpunkt, bei der Abtreibung handle es sich sehr wohl um einen dringend angezeigten Eingriff, also um einen Notfall. Aha! – Ansonsten sprechen sie doch immer davon, schwangere Frauen müssten «die Wahl» haben … und geben damit selbst zu, dass es sich um einen Wahleingriff und nicht um einen Notfall handelt?! Sehr widersprüchlich!

Sinnvollerweise dürfte man doch nur Eingriffe als «dringend» einstufen, bei denen es tatsächlich unmittelbar um die Rettung von Leben geht! Und zu diesen lebensrettenden Eingriffen gehört Abtreibung eben nicht.

 

«Ein sinnvolles Umdenken bewirken» – Leserbrief zur Corona-Krise

 

LESERBRIEF AUS DER LUZERNER ZEITUNG VOM 30. MÄRZ 2020. Die bisherige Rate der Sterblichkeit an der Coronavirus-Infektion liegt bei ungefähr einem Prozent. Ich bin für alle Sicherheitsmassnahmen des Bundesrates – mit dieser Aussage möchte ich im Folgenden Missverständnisse vermeiden. Aber die Relationen stimmen nicht mehr: Wie viele Millionen Franken setzt der Bund ein für die Prävention der jährlich je 10 000 Alkohol- und Nikotin-Toten? Wie viele Millionen setzt der Bund ein für die Verhinderung der jährlich 10 000 Abtreibungen? Für die Unterstützung von Müttern in Not? Das sind Kinder, die noch 80 Jahre Leben vor sich hätten, wenn man sie denn leben liesse, und die einen wichtigen Beitrag leisten könnten zur Sicherung unserer Altersvorsorge. Könnte die Coronavirus-Krise hier nicht ein sinnvolles Umdenken bewirken?

Christoph Horn – Horw

 

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Blinde Schweizer Sängerin mit Hymne für die Ungeborenen

Bernarda Brunovic (aus Dietikon ZH, geboren 1993) erreichte 2018 das Halbfinale der deutschen Gesangs-Fernseh-Talentshow «Voice of Germany». Mit dem Lied «Welcome On Earth» («Willkommen auf Erden») des deutschen Kaplans Thomas de Beyer richtet Bernarda im Corona-Jahr 2020 eine kraftvolle, mitreissende Botschaft an alle ungeborenen Kinder – und an alle, die sich für deren Schutz einsetzen ... Dieser Song hat das Prädikat «Hymne für die Ungeborenen» verdient! – Sprache: Englisch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick hier

Rapper trauert um sein abgetriebenes Kind

«MoTrip» (geboren 1988) und seine Verlobte hatten sich bei ihrer ersten Schwangerschaft zu einer Abtreibung entschieden. Im Jahr 2012 veröffentlichte der deutsche Rapper dann sein Debütalbum, das er offenbar ganz dem Andenken an das abgetriebene Kind widmete: Es trägt den Titel «Embryo» und enthält auch einen gleichnamigen Song mit sehr bewegendem Text. Hier in diesem YouTube-Video sehen und hören Sie das Lied in einer orchestrierten Live-Version aus dem Jahr 2016. Die Tränen der Reue flossen bei MoTrip übrigens auch im Jahr 2020 noch – als in der Serie «Sing meinen Song» des Fernsehsenders «Vox» Michael Patrick Kelly eine Cover-Version des Lieds sang. – Songtext: siehe hier – Sprache: Deutsch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick hier – Quelle: motrip.de
Begegnung mit Birgit Kelle

Die deutsche Publizistin und «Vorkämpferin für ein neues Frauen- und Familienbild» Birgit Kelle hielt im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Vereins Mamma am 9. Juni 2018 einen Vortrag zum Thema «Scheitert der Feminismus an der Mutterschaft?». Sehen Sie in diesem kurzen Video eine Zusammenfassung der Veranstaltung (Dauer: knapp 4 Minuten).

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Interview mit Birgit Kelle

Sehen Sie in diesem Video ein separates Interview mit Birgit Kelle (Dauer: knapp 10 Minuten).

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Ein Genie um ein Haar abgetrieben

Dieser professionell gemachte Kurzfilm basiert auf einem wahren Hintergrund. Er spielt im 18. Jahrhundert. Eine Schwangere bewegt sich am Rande des Abgrunds. Auch ihrem Kind droht die Vernichtung … Doch es kommt nicht soweit. Stattdessen kann die Mutter schliesslich trotz schwieriger Geburt aufrichtig Ja zu ihrem Kind sagen – oder, mit den Worten des Films gesprochen: sie schafft es, «die Misstöne aufzugreifen» und mit ihnen «eine neue Melodie zu beginnen».  Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln  Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite)  Quelle: crescendomovie.com

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Das Geburtstagskind wurde abgetrieben

Es ist ein Gedanke, der viele Frauen nach einer Abtreibung verfolgt: «Was wäre, wenn mein Kind noch leben würde?» Im Kurzfilm «Aaron» hat eine junge Frau am errechneten Geburtstag ihres abgetriebenen Sohnes mit dieser Frage zu kämpfen: Sie bildet sich ein, den Tag mit ihm auf dem Spielplatz zu verbringen. Das Video gipfelt darin, dass sie alleine auf einer Parkbank sitzt und die Stimme eines kleinen Jungen flüstern hört: «Ich liebe dich, Mama. Ich vergebe dir.»  Sprache: Englisch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite)  Quelle: lifesitenews.com

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«Mami, ich will erzählen, was Abtreibung wirklich ist»

Der Kurzfilm «To Be Born» («Geboren werden») handelt von einer jungen Frau, die mit einer ungeplanten Schwangerschaft konfrontiert ist und vorhat abzutreiben. Mitten in der Prozedur befindet sie sich in einer bedauerlichen Situation: Sie hört ihre ungeborene Tochter, die beginnt, die erschütternden Details über das, was mit ihr gerade geschieht, zu schildern. – ACHTUNG: Dieser Film enthält Szenen mit Darstellungen, die für Minderjährige sowie empfindlich reagierende Zuschauer möglicherweise nicht geeignet sind. – Sprache: Englisch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite) – Quelle: tobeborn.com – Kommentar: Teilweise keine leichte Kost, aber echt professionell gemachter Kurzfilm!

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«Dein Fleisch und Blut»

Rap-Videoclip «Dis Fleisch und Bluet» (Dein Fleisch und Blut) – Stego feat. Cesca – Sprache: Schweizerdeutsch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite) – Quelle: stego.ch

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