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Nachrichten21.03.2011

Der Abtreibungsarzt, der sich umbesann

Dr. Nathanson («Der stumme Schrei») ist verstorben

Dr. Bernard Nathanson in seinem Film «Der stumme Schrei».

Im Alter von 84 Jahren ist am 21. Februar der New Yorker Gynäkologe Dr. Bernard N. Nathanson seiner Krebskrankheit erlegen. Die Lebensschutzbewegung verliert mit ihm einen ihrer hervorragendsten Vertreter.

Lila Rose, die 22-jährige Präsidentin von Live Action, einer sehr aktiven, jungen Lebensschutzgruppe in Amerika, sagte, Dr. Nathanson sei «ein Beweis für Gottes Gnade, dafür, dass jedes Herz in einen Leuchtturm der Liebe und der Wahrheit verwandelt werden kann».

 

KEHRTWENDE. «Ich bin einer von denen, welche halfen, dieses barbarische Zeitalter einzuleiten», sagte Dr. Nathanson im Blick zurück auf die Zeit der Abtreibungslegalisierung in den USA. Er war 1969 Gründungsmitglied von NARAL, einer Interessengruppe, welche mit Lügen und Irreführung wesentlich dazu beitrug, dass 1973 das Abtreibungsverbot aufgehoben wurde. Während seiner Zeit als Abtreibungsarzt und Klinikdirektor war er in den 60er- und 70er-Jahren mitverantwortlich für 75'000 Abtreibungen; 5'000 davon nahm er eigenhändig vor (darunter ein eigenes Kind).

Doch schon 1974 beschrieb er in einem Fachartikel seine wachsenden Bedenken gegen die Abtreibung. Die Ultraschalltechnologie half, ihm die Augen zu öffnen: «Zum ersten Mal konnten wir [Ärzte] den menschlichen Fötus wirklich sehen, ihn messen, ihn beobachten, ihm zuschauen, und, ja, sogar eine Beziehung zu ihm aufbauen und ihn lieben. Ich fing an, dies zu tun.»

Nathanson brach mit der Abtreibungsindustrie und lebte fortan – in tiefer Reue über sein früheres Leben – als «unerschrockener Zeuge im Namen jener Millionen, die durch Abtreibung getötet wurden oder drohen getötet zu werden» (aus der Predigt bei seinem Begräbnisgottesdienst vom 28. Februar). Er gab Zeugnis in unzähligen Vorträgen auf der ganzen Welt, mit Büchern und Dokumentarfilmen.

 

ABTREIBUNGSFILM. Zu einem aufsehenerregenden Mittel im Kampf gegen die Abtreibung wurde 1985 der von Dr. Nathanson produzierte Film «Der stumme Schrei». US-Präsident Ronald Reagan war so beeindruckt davon, dass er den Film im Weissen Haus vorführte. Allan Rosenfield, damaliger Präsident der amerikanischen Planned-Parenthood-Abtreibungsorganisation, anerkannte den Film – ungern – als «das Wirksamste, was die Lebensrechtsbewegung bislang herausgegeben hat».

In dem Film zeigen Ultraschall-Aufnahmen das Verhalten eines ungeborenen Kindes während der Abtreibung – unter anderem seinen «zu einem stummen Schrei weit geöffneten Mund». Den knapp halbstündigen Film kann man auf der Internet-Site des Vereins Mamma anschauen (mamma.ch, «Was Abtreibung einem Baby antut»).

 

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