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Nachrichten18.05.2011

Gesinnungsterror in der «Grande Nation»

Schüler dürfen die Wahrheit über die Abtreibung nicht zu sehen bekommen

Philippe Isnard, der abgesetzte Lehrer.

Philippe Isnard, der abgesetzte Lehrer.

Ein Lehrer an einem Gymnasium im südfranzösischen Städtchen Manosque (Provence) hat seinen Schülern im Staatskundeunterricht ein Video gezeigt, in dem abgetriebene Kinder zu sehen sind. Nun hat ihm der Bildungsminister von Paris aus die Lehrbefugnis entzogen.

Es handelt sich um die strengste aller möglichen Sanktionen, die einen Lehrer an einer staatlichen Schule in Frankreich treffen kann. Der Geschichtslehrer Philippe Isnard – 40-jähriger Familienvater, 15 Jahre Berufserfahrung und von seinen Schülern sehr geschätzt – wurde ohne jegliche Abfindung seines Amtes enthoben; er hat kein Anrecht auf nichts mehr. Grund für die Absetzung: Isnard soll die gebotene «Neutralität des Beamten» (als staatlich angestellter Lehrer) verletzt und dadurch die Schüler «gefährdet» haben.

 

DENUNZIATION. Der Vorgang ist für einen Rechtsstaat ein Skandal. Isnard hat, wie er betont, die Neutralität immer beachtet, auch und gerade, als er im Rahmen der Pro-und-Kontra-Diskussion im Oktober 2010 neben der abtreibungsfreundlichen Position des Staates auch eine abtreibungskritische Sichtweise einbrachte. Vor der Vorführung des Kurzvideos hatte er die 15- bis 16-jährigen, aufgeklärten Schüler zudem darauf hingewiesen, dass die Bilder der abgetriebenen Kindern schwer zu ertragen seien, und ihnen gesagt, sie könnten das Zimmer verlassen, wenn sie wollten. Es waren die Eltern eines Schülers – beide Abtreibungsbefürworter und selbst Lehrer an der gleichen Schule –, welche in der Folge eine Intrige gegen Isnard einfädelten. Sie denunzierten den Lehrer bei der Schulinspektion; Ende November leitete das französische Schulministerium ein Disziplinarverfahren gegen Isnard ein und suspendierte ihn für vier Monate vom Dienst – ohne ihn vorher angehört zu haben!

 

TOTALITARISMUS. Am 9. März musste Isnard vor dem Disziplinarausschuss des Bildungsbezirks Aix-Marseille erscheinen. Isnard sagt, die ganze «Strafverfolgung» sei ein «Pseudo-Verfahren» gewesen, das «unter Missachtung der Grundprinzipien des Rechts» geführt wurde. Am 31. März schliesslich erfuhr er von seiner definitiven Amtsenthebung durch Frankreichs Bildungsminister Luc Chatel. Chatel schrieb: «Über die Abtreibung zu diskutieren, bedeutet das Gesetz anzutasten versuchen». Abtreibung ist folglich ein Dogma des französischen Staates; die Meinungsfreiheit ist nicht mehr gegeben. Philippe Isnard wird gegen den Entscheid Klage einreichen und hat inzwischen eine eigene Lebensschutzorganisation gegründet.

Könnte es einen «Fall Isnard» auch in der Schweiz geben? Mamma.ch ist daran interessiert, von ähnlich gelagerten Vorkommnissen an Schweizer Schulen zu erfahren!

 

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