nothing received yet
Ultraschallbilder
Schwanger? Verzweifelt? Ich brauche Hilfe!

Nach oben

Nachrichten
Nachrichten20.07.2011

«Stopp der Sexualaufklärung ab Kindergarten!»

Was betroffene Eltern in Basel unternehmen

«Sex-Box» Aussenansicht.

«Sex-Box» Innenansicht.

Offizielle «Sex-Box» für Kindergarten und Primarschule Basel-Stadt. Aufgrund des öffentlichen Protests lässt das Erziehungsdepartement nun die Bezeichnung des Koffers ändern und einzelne «Lehrmittel» daraus entfernen.

Erziehung war bisher generell Sache der Eltern. Erst recht galt das für die Sexualerziehung. Gewisse ideologisierte und staatlich beauftragte «Sexualpädagogen» sehen das jetzt anders. Sie wollen, dass alle Kinder in der Schweiz bereits ab Kindergarten einer schulischen Sexualerziehung unterzogen werden. Weder eine elterliche Mitsprache noch ein Dispensationsrecht sind vorgesehen. Mamma.ch berichtet, wie sich der Widerstand der Eltern in Basel-Stadt formiert.

In diversen Schulgemeinden im Kanton St. Gallen und den beiden Appenzell hat die «Sexualpädagogik» für alle Schulstufen offenbar still und heimlich schon Einzug gehalten. Die «Fachstelle für Aids- und Sexualfragen St. Gallen» ist dort mit «Anregungen zur emanzipatorischen Sexualpädagogik» und mit Schulbesuchen am Werk.

Der Kanton Basel-Stadt ist bei der Umsetzung der «sexualpädagogischen» Ideen ebenfalls einen Schritt weiter als die meisten anderen Deutschschweizer Kantone. Mit Beginn des neuen Schuljahres 2011/12, also bereits ab Mitte August, soll das «Lernziel Sexuelle Gesundheit» flächendeckend und obligatorisch in allen Schulstuben in Basel realisiert werden – auch in der Primarschule und im Kindergarten. Kinder ab 4 Jahren sollen gemäss Handreichung zum Lehrplan beispielsweise «erkennen, dass Berührungen an Körperstellen lustvoll sein können» und «deren private Dimension» kennen!

 

DIE «SEX-BOXEN». Den Lehrern werden als Hilfsmittel jene Koffer an die Hand gegeben, mit denen der SonntagsBlick seinen aufsehenerregenden Artikel Ende Mai aufgemacht hatte. Die Koffer sind mit Anschauungsmaterial, Büchern und anderen Medien gefüllt und wurden offiziell «Sex-Boxen» genannt. Aufgrund des öffentlichen Protests lässt das Erziehungsdepartement nun die Bezeichnung der Koffer ändern und einzelne «Lehrmittel» daraus entfernen.

Basel-Stadt orientiert sich mit seinem Leitfaden an den Vorgaben des «Kompetenzzentrums Sexualpädagogik und Schule » (siehe Kasten). Entsprechend hat man die «Sex-Boxen» denn auch mit Materialien bestückt, die das «Kompetenzzentrum» empfiehlt: so zum Beispiel mit einem Buch, das auf mehreren Seiten eindeutig pornografische Illustrationen und Texte enthält: «Mein erstes Aufklärungsbuch, Aufklärung für Kinder ab 5» – das «Kompetenzzentrum» empfiehlt es sogar bereits ab dem 4. Lebensjahr!

Das «Kompetenzzentrum»

 

SEXUALISIERUNG PUR. Die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz führt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern ein nationales «Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule»; dies im zweifelhaften Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit – und damit unter finanzieller Beteiligung des Steuerzahlers. Das «Kompetenzzentrum» arbeitet darauf hin, dass Sexualerziehung in den neuen, kantonsübergreifenden «Lehrplan 21» integriert und in der ganzen Schweiz auf allen Schulstufen obligatorisch wird, und zwar auf der Basis seines stark ideologisch geprägten Verständnisses von Sexualerziehung (u. a. «Gleichwertigkeit verschiedener sexueller Orientierungen und Identitäten»).

 

GRÜNDUNG EINES ELTERNKOMITEES. Müssen Eltern tatenlos zusehen, wie das natürliche Schamgefühl ihrer Kinder verletzt wird? Wie ihnen eine Lust-, Verhütungs- und Abtreibungsmentalität sowie die Auflösung des traditionellen Familienbildes beigebracht werden – und damit letztlich eine Kultur des Todes? Viele Eltern im Kanton Basel-Stadt sind förmlich in die Luft gegangen, als sie aus den Medien von den «sexualpädagogischen» Neuerungen erfuhren. «So nicht!», sagten sie sich. «Die Kinder müssen, sollen und wollen ‹das› im Kindergarten und in den ersten Jahren der Primarschule noch gar nicht wissen!»

Am 24. Juni versammelten sich betroffene Eltern in Basel zur Gründung eines Komitees mit dem Ziel, gemeinsam die Möglichkeiten des Widerstands abzuklären und sich auch gegenseitig zu unterstützen. Weil in der Frage juristisches Fachwissen wichtig ist (Schulgesetz, Verwaltungsrecht, verfassungsmässige Grundrechte), wurde von Anfang an ein Rechtsanwalt beigezogen. Aus der Sicht der Politik sprach an der Gründungsversammlung ein Mitglied des Nationalrats. Auch Primarlehrerinnen brachten ihre Empörung zum Ausdruck.

 

PROTESTE ZEIGEN WIRKUNG. Wie Mamma.ch zugetragen wurde, hat das Elternkomitee inzwischen das Gespräch mit dem Vorsteher des Erziehungsdepartements Basel-Stadt gesucht und ihm seine Forderungen bekannt gegeben: darunter jene, dass es im Kindergarten und in den ersten zwei Klassen der Primarschule absolut keinen Sexualunterricht geben dürfe. Einzig spontan gestellte Fragen der Kinder sollten sachlich beantwortet werden. Der Erziehungsdirektor signalisierte sogleich Entgegenkommen und die Bereitschaft, auf die Forderungen einzutreten. Zudem sicherte er zu, einzelne «Lehrmittel» aus den «Sex-Boxen» entfernen zu lassen. Er wird sich dabei auch an die «Tausenden von Protestbriefen» erinnert haben, welche er gemäss einem Telebasel-Beitrag vom 24. Juni in den Wochen zuvor aus der ganzen Schweiz erhalten hatte.

Weitere Forderungen, wie das Recht auf Dispensation der Kinder vom Sexualunterricht in höheren Schulklassen, behält sich das Elternkomitee dem Vernehmen nach für den politischen Weg vor. In dieser Hinsicht erwägt es die Lancierung einer kantonalen Volksinitiative gegen die obligatorische Sexualerziehung. Die dazu notwendigen 3000 Unterschriften brächte das Komitee vermutlich in kürzester Zeit zusammen.

 

Sich wehren: erste Schritte

 

➣ Elternkomitee gründen

➣ Juristische Unterstützung organisieren

➣ Das Gespräch mit Lehrern, Schulleitung und zuständigen Politikern suchen, Verhandlungsbereitschaft zeigen

➣ Nötigenfalls Gesuche um Dispensation vom Unterricht stellen, bei abschlägigem Bescheid Beschwerde einreichen

➣ Das Basler Komitee ist gerne bereit, seine Erfahrungen zu teilen. Kontakt über E-Mail.

 

Empfohlene Videos

Begegnung mit Birgit Kelle

Die deutsche Publizistin und «Vorkämpferin für ein neues Frauen- und Familienbild» Birgit Kelle hielt im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Vereins Mamma am 9. Juni 2018 einen Vortrag zum Thema «Scheitert der Feminismus an der Mutterschaft?». Sehen Sie in diesem kurzen Video eine Zusammenfassung der Veranstaltung (Dauer: knapp 4 Minuten).

Nach oben

Interview mit Birgit Kelle

Sehen Sie in diesem Video ein separates Interview mit Birgit Kelle (Dauer: knapp 10 Minuten).

Nach oben

Grussbotschaft des US-Präsidenten an den Washingtoner Marsch für das Leben

Am 19. Januar 2018 wandte sich erstmals ein regierender US-Präsident in einer Live-Schaltung an die Teilnehmer des «March for Life» in Washington D.C. Sehen Sie in dieser Aufnahme aus dem Garten des Weissen Hauses die Ansprache von Donald J. Trump (Gesamtdauer rund 9½ Minuten).  Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln

Nach oben

So viele Menschen nahmen am March for Life 2018 teil!

Bei besten äusseren Bedingungen fand am 19. Januar 2018 der 45. March for Life (Marsch für das Leben) in Washington D.C. statt. Sehen Sie hier aus der Vogelperspektive eine auf 1 Minute Dauer geraffte Aufnahme des schier endlosen Demonstrationszuges! – Video ohne Ton – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite) – Quelle: studentsforlife.org

Nach oben

Ein Genie um ein Haar abgetrieben

Dieser professionell gemachte Kurzfilm basiert auf einem wahren Hintergrund. Er spielt im 18. Jahrhundert. Eine Schwangere bewegt sich am Rande des Abgrunds. Auch ihrem Kind droht die Vernichtung … Doch es kommt nicht soweit. Stattdessen kann die Mutter schliesslich trotz schwieriger Geburt aufrichtig Ja zu ihrem Kind sagen – oder, mit den Worten des Films gesprochen: sie schafft es, «die Misstöne aufzugreifen» und mit ihnen «eine neue Melodie zu beginnen».  Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln  Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite)  Quelle: crescendomovie.com

Nach oben

Das Geburtstagskind wurde abgetrieben

Es ist ein Gedanke, der viele Frauen nach einer Abtreibung verfolgt: «Was wäre, wenn mein Kind noch leben würde?» Im Kurzfilm «Aaron» hat eine junge Frau am errechneten Geburtstag ihres abgetriebenen Sohnes mit dieser Frage zu kämpfen: Sie bildet sich ein, den Tag mit ihm auf dem Spielplatz zu verbringen. Das Video gipfelt darin, dass sie alleine auf einer Parkbank sitzt und die Stimme eines kleinen Jungen flüstern hört: «Ich liebe dich, Mama. Ich vergebe dir.»  Sprache: Englisch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite)  Quelle: lifesitenews.com

Nach oben

«Mami, ich will erzählen, was Abtreibung wirklich ist»

Der Kurzfilm «To Be Born» («Geboren werden») handelt von einer jungen Frau, die mit einer ungeplanten Schwangerschaft konfrontiert ist und vorhat abzutreiben. Mitten in der Prozedur befindet sie sich in einer bedauerlichen Situation: Sie hört ihre ungeborene Tochter, die beginnt, die erschütternden Details über das, was mit ihr gerade geschieht, zu schildern. – ACHTUNG: Dieser Film enthält Szenen mit Darstellungen, die für Minderjährige sowie empfindlich reagierende Zuschauer möglicherweise nicht geeignet sind. – Sprache: Englisch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite) – Quelle: tobeborn.com – Kommentar: Teilweise keine leichte Kost, aber echt professionell gemachter Kurzfilm!

Nach oben

«Dein Fleisch und Blut»

Rap-Videoclip «Dis Fleisch und Bluet» (Dein Fleisch und Blut) – Stego feat. Cesca – Sprache: Schweizerdeutsch – Grösseres Bild in höherer Auflösung: Klick auf das YouTube-Zeichen (Link auf YouTube-Seite) – Quelle: stego.ch

Nach oben