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Politik23.09.2016

Wie man 5000 Kinderleben retten könnte

Sieben Massnahmen zur Reduktion der Abtreibungen

Verkehrsschulung.

«Warte – luege – …»: Eine sorgfältige Verkehrsschulung dient der Unfallverhütung. Die Schweiz sollte auch in die Vermeidung von Abtreibungen ernsthaft investieren. (© Bild: Alessandro Della Bella/Keystone)

_Null Verkehrstote als Ziel. Und bei den Abtreibungen?_ Seit der Jahrtausendwende gibt es in der Schweiz die «Vision Zero»: das politische Idealziel eines Strassenverkehrs ohne Todesopfer. Es wäre an der Zeit, auch eine deutliche Senkung der Abtreibungsfälle anzustreben. Mit griffigen Massnahmen könnten bereits kurzfristig um die 5000 Kinderleben pro Jahr gerettet werden.

Am 7. Juni 2016 veröffentlichte das Bundesamt für Statistik die Zahl der Abtreibungen für das vergangene Jahr: 10'255. Das sind nur gerade 20 weniger als im Vorjahr. Doch kaum jemand in Bundesbern interessiert sich für die seit Jahren fast gleich hohe Zahl. Nur zehn Tage später, am 17. Juni 2016, liess der Nationalrat eine Motion, welche Massnahmen zur Senkung der Abtreibungszahlen verlangte, aus der Pendenzenliste fallen.

Wenn es um Abtreibungszahlen geht, schaut Bundesbern gerne weg. Abtreibungen «will» zwar «niemand», und alle sagen, man sollte sie reduzieren. Doch scheint man sich damit abgefunden zu haben, den jährlichen Tribut von über 10'000 Kinderleben an das vermeintliche Selbstbestimmungsrecht der Frau zu bezahlen.

 

Halb so viele Tote innert 11 Jahren. Ganz anders läuft es im Strassenverkehr: Seit Jahren wird hier das Ziel verfolgt, alle möglichen Ursachen für Verkehrsunfälle zu eliminieren und die Fallzahlen herunterzubringen. Im Zeitraum von 2004 bis 2015 sank die Zahl der im Strassenverkehr Getöteten von 510 auf 253, also um mehr als die Hälfte (–50,4 %). Mit «Via sicura», einem vor vier Jahren von den eidgenössischen Räten beschlossenen Handlungsprogramm «für mehr Sicherheit im Strassenverkehr» soll die Zahl der Verkehrsopfer weiter reduziert werden.

Die Zahl der Abtreibungen hingegen blieb zwischen 2004 und 2015 beinahe stabil – die geringfügige Reduktion (–6,4 %) wurde vermutlich allein dank der Hilfsorganisationen erreicht, die kostenlose Beratung und Hilfe für Mütter in Not leisten.

 

Das Baby ist geschützt – aber nur auf dem Papier. Da das ungeborene Kind bereits ein Mensch ist, müsste es im Grunde so geschützt werden, dass eine Abtreibung ausgeschlossen ist. Die sogenannte «Güterabwägung» zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der Frau und dem Leben des ungeborenen Kindes ist juristisch ein unhaltbares Konstrukt: Verglichen werden ungleiche Rechtsgüter.

Nicht nur die Bundesverfassung garantiert in Artikel 10 das Recht auf Leben des Menschen ohne jede Einschränkung. Auch die viel zitierte Internationale Kinderrechtskonvention, von der Schweiz 1997 ratifiziert, hält bereits in der Präambel fest, dass «das Kind wegen seiner mangelnden körperlichen und geistigen Reife besonderen Schutzes und besonderer Fürsorge, insbesondere eines angemessenen rechtlichen Schutzes vor und nach der Geburt bedarf». Umso mehr drängen sich endlich Massnahmen zum Schutz des ungeborenen Kindes auf.

 

 

Sieben Massnahmen zur Rettung von 5000 Kinderleben. Mit griffigen Massnahmen könnten schnell zahlreiche Abtreibungen vermieden werden. Folgende sieben Massnahmen sind selbst für ein kurzfristiges Ergebnis Erfolg versprechend:

 

1) Eine Bedenkfrist von drei Tagen vor jeder Abtreibung einführen.

2) Allen Frauen, die eine Abtreibung erwägen, ein amtliches Hilfspaket zur Verfügung stellen.

3) Einen nationalen Leitfaden abgeben mit den Angaben zu öffentlichen und privaten Einrichtungen, die schwangere Frauen bis über die Geburt hinaus finanziell und materiell unterstützen.

4) Die Ärzte verpflichten, abtreibungswilligen Frauen gegen Unterschrift ein Ultraschallbild ihres Babys abzugeben.

5) Den Schulen Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellen, in dem das Wachstum des Kindes im Mutterschoss auf wissenschaftliche Weise erklärt wird.

6) Eine Diagnose des Geschlechts des ungeborenen Kindes vor der zwölften Schwangerschaftswoche verbieten.

7) Die Gründe, weshalb abgetrieben wird, statistisch erfassen, damit eine Ursachenanalyse vorgenommen werden kann.

 

Ein solches Massnahmenkonzept könnte – in Anlehnung an «Via sicura» – «Vita sicura» benannt werden.

 

 

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